weitsicht.blog

Auf der Suche nach nachhaltigen Geschäftsmodellen

New Business Models, nachhaltiges Wirtschaften, Zukunftsfähigkeit, Konferenz
Foto: FH Salzburg

"40 Jahre Weltuntergangsdiskussion sind genug. Wir sollten endlich die Innovationschancen wichtiger Themen wie Umwelt und Gesundheit nutzen. Hören wir auf damit, weniger kaputt zu machen und beginnen wir damit, es von Anfang an richtig und gut zu machen." Mit diesem eindringlichen Apell eröffnete Michael Braungart, Erfinder des Cradle-to-Cradle Ansatzes die Konferenz am 18. Oktober an der FH Salzburg. Draußen ist herrliches Wetter, blauer Himmel, die Sonne strahlt, es hat an die 20° Celsius.

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Alles Banane: Digitalisierung oder was?

Banane, Lasertag, RFID, Blockchain, Fair Trade, Videostreaming, Medien, Dematerialisierung
Collage/Fotos: Weitsicht, Screenshots, CC0

Digitalisierung, oder besser: digitaler Wandel, durchdringt alle Lebens- und Arbeitsbereiche, manchmal offen, oft subtil und fast immer mit rasendem Tempo. Damit verbunden sind prozesshafte Veränderungen unserer Kommunikations-, Produktions- und Konsummuster (oder wann habt ihr das letzte Mal einen Bankschalter für eine Überweisung aufgesucht, ein Lexikon in die Hand genommen oder am Bahnschalter den Fahrplan erfragt?). Digitalisierung verspricht Ressourcen- und Energieeffizienz, Dematerialisierung - der gesamte Bestand der öst. Nationalbibliothek, etwa 12 Mio. Medien, würde digitalisiert auf geschätzte 35 externe 10-TB-Festplatten passen (1) -, Kollaboration, Demokratisierung, Zugang zum Wissen der Welt, immer, überall und auf Knopfdruck.

 

Das stimmt. Und: das stimmt so nicht.

 

Zumindest kommen die Chancen nicht ohne Risiken daher und brauchen entsprechende Rahmenbedingungen, um zur Entfaltung und guten Wirkung für alle Menschen kommen zu können.

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Entschlossen Brücken der Nachhaltigkeit bauen

Entschlossen Brücken der Nachhaltigkeit bauen
Foto: esudroff, Quelle: Pixabay, CC0

Zwei Herzen schlagen. In mir, im Raum, in Wirklichkeit. Du schläfst ganz friedlich, mein Sohn. Die Luft ist mollig weich, wie in Zuckerwatte gepackt. Der Raum ist still, kein Laut ist zu hören. Der Trubel der Welt, die Sorgen und Ängste, sie bleiben draußen vor der Tür. Dein Herz schlägt ganz ruhig. Ich bin bei Dir, knie vor Deinem Bett, lege meinen Kopf neben Deinen. So zerbrechlich, so filigran wirkst Du. Und doch bist Du stark.

In diesem Moment steht die Zeit still.

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Kostproben der Nachhaltigkeit

Beim Kochen Nachhaltigkeit entdecken, beim Essen kommen die Leute zusammen
Foto: Free-Photos, Quelle: Pixapay, CC0

Eine Maggiflasche steht im Küchenregal unserer WG. Mittendrin unter allerlei Geschenktem, Dagelassenem, Überlassenem – so auch das Maggi aus einer anderen Zeit. Alt, aber immer noch gut, seit Jahrzehnten geliebt, gewohnt, geschätzt für seinen gleich bleibenden Geschmack, immer und überall verfügbar.

Wir sind junge Leute, die sich zusammengetan haben - zum Wohnen, Leben, unseren Weg finden. Wir kochen gerne asiatisch: Das geht schnell, ist einfach und modern. Doch etwas stört heute. Der Geschmack vom Maggi passt nicht ganz. „Aber Maggi ist doch aus Soja hergestellt, oder?“ fragt Gerald. Trotzdem schmeckt’s wie bei Oma und ganz und gar nicht asiatisch. Also weg damit und her mit einer Asia-Sushisauce aus dem Chinaladen.

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Wie das hüpfende i in unser Logo kam

Blumenwiese, Picknick, Menschen, Nachhaltigkeit, farbenfroh, fröhlich
Foto: Cuyahoga, Quelle: Pixapay, CC0

Morgen ist wieder mal Betriebsausflug. Langweilig! Immer alles gleich, jedes Jahr der selbe Trott. Den Weg kenne ich mittlerweile im Schlaf. He, Kollege, nicht so knapp, bleib mir vom Leib, ich kann mich ja gar nicht bewegen. Warum ist die Welt eigentlich grau in grau, warum ist alles gedämpft, warum riecht man nichts?

 

Vorne geht er, der große Leitwolf. Auch grau. Bestimmt den Weg, das Ziel. Als ob wir keine eigenen Ideen hätten. Aber so ist es halt mal, so war es immer, so wird es immer sein. Love it or leave it, nicht wahr?

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